Les Castels, Sammlung von unabhängigen Campingplätzen in Frankreich seit 1959
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Im Fokus: Camping Domaine de la Bien-Assise

Seit vielen Jahren heißen Sophie und Frédéric Mancho Urlaubsgäste auf dem Domaine de la Bien-Assise willkommen, einem familienfreundlichen Campingplatz in der Nähe von Calais. Zwischen treuen Stammgästen, der Liebe zu ihrem Anwesen und spannenden Zukunftsplänen geben sie uns einen Einblick in ihren Alltag und verraten, was ihren Campingplatz so besonders macht.

Sophie et Frédéric Mancho, propriétaires du Domaine de la Bien-Assise

Wenn Sie Ihren Campingplatz in drei Worten beschreiben müssten, welche wären das?

Ruhig, treu und ein Ort der Durchreise.

Welche drei Dinge wissen die meisten Menschen nicht über die Führung eines Campingplatzes?

Zunächst einmal muss man während der Saison praktisch rund um die Uhr erreichbar sein.

Außerdem ist da die Freude, die Gäste zu Beginn der Saison wiederzusehen, und die Zufriedenheit, wenn eine erfolgreiche Saison zu Ende geht.

Und schließlich glauben viele Menschen, dass wir lediglich einen Campingplatz betreiben. In Wirklichkeit führen wir mehrere Unternehmen gleichzeitig und tragen Verantwortung für das Wohlbefinden unserer Gäste und unseres Teams.

Welche bekannte Persönlichkeit ist Ihnen besonders in Erinnerung geblieben?

Wir hatten einmal die Ehre, Margaret Beckett, die ehemalige britische Außenministerin, bei uns zu begrüßen. Sie reiste mit ihren Leibwächtern an, was ein sehr besonderes Erlebnis war.

Was war Ihre beste Saison?

Wenn man die Zahlen betrachtet, war 2017 unsere erfolgreichste Saison.

Wenn wir jedoch an die schönsten Erinnerungen denken, dann bleibt uns das Jahr 2007 besonders im Gedächtnis. Die Atmosphäre innerhalb des Rocamp-Teams und mit allen Mitarbeitenden war damals außergewöhnlich.

Was ist Ihr nächstes großes Projekt?

Wir möchten einen neuen Wasserbereich entwickeln – mit Wasserspielen, Fontänen und noch mehr Spaß für Familien.

Und dann gibt es natürlich noch ein weiteres Projekt, das langsam näher rückt: den Ruhestand.

Was ist Ihre größte Sorge?

Da wir uns in Küstennähe befinden, sind starke Stürme und heftige Winde immer eine Herausforderung.

Worauf sind Sie besonders stolz?

Ohne zu zögern: auf unsere Tochter.

Wir sind aber auch stolz darauf, etwas Wertvolles erhalten zu haben, das wir gerne weitergeben möchten: den Geist dieses Ortes, die Beziehung zu unseren Gästen und die Geschichte, die sich von Generation zu Generation fortsetzt.

Was ist Ihr größter Erfolg?

Dass es uns gelungen ist, den Campingplatz zu bewahren, weiterzuentwickeln und gleichzeitig seine Identität zu erhalten.

Was war die außergewöhnlichste Anekdote, die Sie auf dem Campingplatz erlebt haben?

Während des Aufenthalts einer Familie kam ein Baby zur Welt!

Die Geburt fand zwar im Krankenhaus von Calais und nicht direkt auf dem Campingplatz statt, dennoch bleibt dieses Ereignis für uns ein ganz besonderes Andenken.

Welche Leidenschaften haben Sie außerhalb des Campingplatzes?

Für Sophie sind es Nordic Walking und lange Spaziergänge, insbesondere rund um Cap Blanc-Nez und Cap Gris-Nez, sowie die Zeit mit Freunden.

Für Frédéric spielte früher die Automobilwelt eine große Rolle. Heute widmet er sich vor allem der Pflege und Verschönerung des Parks und der Grünanlagen des Anwesens.

Was bedeutet es für Sie, ein Castels-Campingplatz zu sein?

Vor allem bedeutet es die Freude am Gastgeben.

Nach den Jahren der Pandemie war es ein wunderbares Gefühl, unsere Gäste wiederzusehen und zu erleben, wie glücklich sie waren, unter den alten Bäumen des Anwesens zur Ruhe zu kommen.

Ein Castels-Campingplatz zu sein bedeutet, einen Ort anzubieten, an dem Menschen entspannen, sich Zeit nehmen, ein schönes Anwesen entdecken und die Natur in aller Ruhe genießen können.

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