
Die Hauts-de-France neu entdecken – unsere Lieblingsorte abseits der bekannten Wege
Die Lieblingsausflüge von Sophie & Frédéric Mancho
Die Betreiber des Campingplatzes La Bien-Assise, Sophie und Frédéric Mancho, kennen ihre Region wie kaum jemand sonst — und teilen ihre besten Entdeckungstipps nur allzu gern mit ihren Gästen. Zu ihren Favoriten gehören:
Der Grand Site des Deux Caps, ein als „Grand Site de France“ klassifizierter Küstenabschnitt mit atemberaubenden Ausblicken auf Klippen, Dünen und türkisfarbenes Meer.
Der Drache von Calais, eine beeindruckende mechanische, bewegliche Kreatur, die entlang der Strandpromenade wandert — ein magisches Erlebnis für Groß und Klein.
Der Tour du Guet, eines der ältesten Bauwerke in Calais, das einen herrlichen Blick über die Stadt bietet.
Das Rathaus von Calais, ein Meisterwerk flämischer Architektur, vor dem Rodins berühmte Skulptur Die Bürger von Calais steht.
Der Strand von Châtelet, an dem man je nach Wetterbedingungen das Wrack der Lord Grey entdecken kann — ein faszinierender Anblick für Liebhaber der Maritimgeschichte.
Das Fort d’Ambleteuse, ein majestätisches Vauban-Bauwerk an der Mündung der Slack, sowohl bei Ebbe als auch bei Flut beeindruckend und immer fotogen.
Diese Orte gehören zu den absoluten Lieblingszielen von Sophie und Frédéric, die jeden Besucher dazu einladen, die Region in seinem eigenen Rhythmus zu entdecken — zwischen Meer, Kulturerbe und Natur.
Der Jardin des Ifs in Gerberoy – ein Meisterwerk, das die Zeit geformt hat
Im kleinen Dorf Gerberoy, das offiziell zu den „schönsten Dörfern Frankreichs“ zählt, verbirgt sich ein Garten wie aus einem Märchen. Der Jardin des Ifs ist ein Labyrinth aus jahrhundertealten Eiben, Rosen und englischen Gartenwegen. Die kunstvoll geschnittenen Hecken verleihen ihm eine fast surreale Atmosphäre.
Nicht verpassen: Am späten Nachmittag taucht das goldene Licht die alten Mauern und Fachwerkhäuser in eine magische Stimmung.

Der Wasserfall von Quélipont in Wargnies-le-Petit – ein Geheimnis im Wald
Im Herzen des Avesnois, nahe der belgischen Grenze, liegt der kleine Wasserfall von Quélipont - ein Ort, den selbst Einheimische kaum kennen. Zwischen Buchen und Farnen fließt das Wasser leise über moosbewachsene Steine. Ein idyllischer Platz für alle, die Ruhe suchen und für einen Moment der Welt entfliehen möchten.
Unser Tipp: Nehmen Sie ein Picknick mit und lassen Sie das Handy im Auto - hier zählt nur das Rauschen des Wassers und der Duft des Waldes.
Die Mühle von Laffaux – Geschichte trifft Landschaft
Im Departement Aisne erhebt sich die Mühle von Laffaux, ein stiller Zeuge des Ersten Weltkriegs. Heute ist der Ort friedlich und lädt zum Nachdenken ein. Zwischen Wiesen und kleinen Wäldern eröffnet sich ein weiter Blick über das Tal. Ein Platz voller Geschichte, aber auch voller Leben.
Gut zu wissen: Verbinden Sie den Besuch mit einem Abstecher in die umliegenden Dörfer - dort finden Sie lokale Imker und kleine Brauereien.
Der Parc Saint-Pierre in Amiens – grüne Oase mitten in der Stadt
In Amiens überrascht der Parc Saint-Pierre mit seiner modernen, natürlichen Gestaltung. Der Landschaftsarchitekt Alexandre Chemetoff hat hier eine harmonische Mischung aus Wasserläufen, Holzbrücken und wilden Wiesen geschaffen - ein Ort der Ruhe, nur wenige Schritte vom Stadtzentrum entfernt.
Tipp: Mieten Sie ein Kanu auf der Somme und entdecken Sie die berühmten hortillonnages - die schwimmenden Gärten von Amiens - vom Wasser aus.
Das Audomarois-Moor - das grüne Venedig des Nordens
Nahe der Stadt Saint-Omer liegt das Marais Audomarois, ein Netz aus Kanälen, schwimmenden Gärten und stillen Pfaden. Es ist als UNESCO-Biosphärenreservat ausgezeichnet und beherbergt unzählige Vogelarten, kleine Boote und traditionsbewusste Gärtner. Hier scheint die Zeit stillzustehen.
Unser Lieblingsmoment: Eine Fahrt mit dem flachen Boot bei Sonnenuntergang – wenn das Wasser rosa schimmert und alles in Stille getaucht ist.
Das Cap Gris-Nez im Morgengrauen - Natur pur
Die Opalküste ist bekannt - doch wer das Cap Gris-Nez bei Sonnenaufgang erlebt, sieht sie mit neuen Augen. Wenn das Licht über die Klippen gleitet und die englische Küste in der Ferne erscheint, ist der Moment einfach magisch. Wind, Meer, Möwen - mehr braucht es nicht.
Tipp: Kommen Sie früh, am besten gegen sieben Uhr, bevor die ersten Spaziergänger ankommen.

Das Fort de Condé - vergessene Festung in der Aisne
Zwischen Soissons und Laon liegt das Fort de Condé, ein beeindruckendes Beispiel französischer Militärarchitektur aus dem 19. Jahrhundert. Heute ist es ein Ort der Ruhe - mit langen Gängen aus Stein, geheimnisvollen Gewölben und einem weiten Blick ins Tal.
Insider-Tipp: Steigen Sie auf die Dachterrasse des Forts - die Aussicht über die Aisne ist atemberaubend.
Das Familistère de Guise - eine soziale Utopie
Stellen Sie sich eine Stadt vor, in der Arbeiter im 19. Jahrhundert Zugang zu Kultur, Bildung und komfortablen Wohnungen hatten. Jean-Baptiste Godin hat dieses Ideal Wirklichkeit werden lassen – das Familistère de Guise ist ein einzigartiges Beispiel sozialer Architektur. Heute kann man durch die restaurierten Hallen und Gärten spazieren und die Vision eines Mannes spüren, der seiner Zeit voraus war.
Für Neugierige: Nehmen Sie sich Zeit für die Ausstellungen und die von Bewohnern belebten Innenhöfe.

Der Mont Cassel - der Hügel, der über Flandern wacht
Cassel ist ein kleines, charmantes Dorf auf einem Hügel mitten in der flämischen Ebene. Kopfsteinpflaster, alte Windmühlen und gemütliche Estaminets (typische flämische Gasthäuser) verleihen ihm eine besondere Atmosphäre. Von oben reicht der Blick bis zur Küste.
Unbedingt erleben: Den Sonnenuntergang - das Licht über den Hopfenfeldern ist einfach unvergesslich.
Camping La Bien-Assise in Guînes - stilvolles Basecamp für Entdecker
Wer die Region erkunden möchte, ohne auf Komfort zu verzichten, findet im Camping La Bien-Assise in Guînes die perfekte Unterkunft. Nur wenige Kilometer von Calais entfernt, liegt dieser 5-Sterne-Campingplatz in einem 15 Hektar großen Park. Mit beheiztem Pool, Restaurant und modernen Lodges bietet er alles, was man für einen entspannten Aufenthalt braucht.
Wir lieben: Die ruhige Atmosphäre, die Gastfreundschaft und die Nähe zu den schönsten Naturorten des Nordens.

Die Hauts-de-France - überraschend anders
Vergessen Sie die Klischees! Die Hauts-de-France sind eine Region voller Geschichten, Stimmungen und Entdeckungen. Hinter jeder alten Tür, jedem Dorfplatz und jedem Feldweg wartet ein Stück echtes Frankreich – einfach, herzlich und echt.
Wer sich treiben lässt, ohne Eile reist und mit offenem Blick unterwegs ist, entdeckt hier ein Stück Seele – das stille, lebendige Herz des Nordens.


