Les Castels, Sammlung von unabhängigen Campingplätzen in Frankreich seit 1959
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Das Bessin im Calvados entdecken: unsere Lieblingsadressen

Zwischen Meer und Bocage, geschichtsträchtigen Stränden und ruhigen Dörfern besitzt das Bessin diesen unverwechselbar normannischen Charme, der immer wirkt. Hier nimmt man sich Zeit. Zeit zum Spazierengehen, Beobachten, Probieren und für Gespräche mit den Menschen, die diese Region lebendig machen. Abseits der bekannten Routen hält das Bessin viele schöne Überraschungen für alle bereit, die gerne neue Wege entdecken. Genau das empfehlen auch Marielle und Médéric de Chassey, die Betreiber des Castel Camping Château de Martragny. Mitten im Bessin zu Hause, kennen sie die Region wie ihre Westentasche und teilen gerne ihre Lieblingsadressen, um eine authentische, lebendige und manchmal überraschende Normandie kennenzulernen.

Les Vergers de Ducy: das Bessin im Glas

In Ducy-Sainte-Marguerite sind die Vergers de Ducy eine echte lokale Institution. Hier gibt es keine anonyme Massenproduktion: Die Äpfel werden mit Leidenschaft, Geduld und großem Respekt für das Terroir angebaut. Apfelsaft, Cidre, Birnenwein und Calvados – jede Flasche erzählt ein Stück normannische Landschaft.

Fun Fact: Einige der hier verwendeten Apfelsorten sind so alt, dass sie andernorts fast verschwunden sind. Trotzdem liefern sie besonders aromatische Säfte, weit entfernt von den üblichen süßen Standardprodukten.

Kleiner Tipp: Besuchen Sie den Hofladen am späten Vormittag. Dann ist es ruhiger, und oft gibt es eine persönliche Empfehlung oder eine Anekdote zur letzten Ernte dazu. Ideal, um eine kulinarische Erinnerung mitzunehmen – oder einen typisch normannischen Aperitif auf dem Campingplatz zu organisieren.

Arromanches einmal anders: Geschichte, Meer und Rooftop

Ein Aufenthalt im Bessin ohne Arromanches-les-Bains, einen der zentralen Orte der Landung von 1944, ist kaum vorstellbar. Doch statt die Geschichte nur oberflächlich zu streifen, lohnt sich ein Besuch im D-Day-Museum, um sie wirklich zu verstehen. Die beeindruckenden Modelle des künstlichen Hafens Mulberry faszinieren selbst Besucher, die sich bereits mit dem Thema auskennen.

Überraschung inklusive: Das Museum verfügt über eine Dachterrasse mit spektakulärem Blick auf die Bucht. Von oben lassen sich die Überreste des schwimmenden Hafens besonders eindrucksvoll erfassen – und die enorme logistische Leistung wird greifbar.

Wussten Sie schon? Einige heute noch sichtbare Elemente des Mulberry-Hafens waren ursprünglich nur als Provisorium gedacht – und sind schließlich zu festen Bestandteilen der Landschaft geworden.

Praktischer Tipp: Verbinden Sie den Museumsbesuch mit einem Spaziergang am Strand bei Ebbe. Die riesigen Betonblöcke wirken dann fast surreal.

Visite des plages du Débarquement avec le camping de Martragny

Die Gärten des Château de Brécy: französische Eleganz

Nur wenige Kilometer entfernt laden die Gärten des Château de Brécy zu einer zeitlosen Auszeit ein. Sie zählen zu den schönsten französischen Gärten der Normandie und verbinden strenge Geometrie mit sanfter, ländlicher Atmosphäre.

Wasserbecken, Formschnittgehölze und perfekt ausgerichtete Sichtachsen laden zum Verweilen ein. Besonders angenehm ist die ruhige, fast intime Stimmung – fernab großer Besucherströme.

Fun Fact: Die Gärten wurden nach originalen Plänen aus dem 17. Jahrhundert restauriert, mit großer Sorgfalt für Proportionen und Perspektiven.

Unser Tipp: Kommen Sie am späten Nachmittag, wenn das Licht weicher wird. Die langen Schatten verleihen dem Ort eine beinahe theatrale Atmosphäre – ideal für Fotografie.

Von Asnelles nach Arromanches: ein Spaziergang zwischen Meer und Erinnerung

Um Natur und Geschichte zu verbinden, eignet sich ein Spaziergang entlang der Küste zwischen Asnelles und Arromanches besonders gut. Der leicht begehbare Weg bietet immer wieder schöne Ausblicke auf die Landungsstrände.

In Asnelles, einem eher ruhigen Badeort, entdeckt man noch einige Villen aus der Belle Époque. Auf dem Weg nach Arromanches verändert sich die Landschaft allmählich, und die Überreste des künstlichen Hafens treten in Erscheinung.

Slow-Travel-Tipp: Starten Sie am späten Vormittag, gehen Sie entspannt bis Arromanches, genießen Sie dort ein Mittagessen mit Meerblick und kehren Sie anschließend zu Fuß oder mit dem Shuttle zurück. Ein einfacher, aber sehr erholsamer Halbtagesausflug.

Übernachten im Château de Martragny, im Herzen des Bessin

Um das Bessin in aller Ruhe zu entdecken, bietet sich ein Aufenthalt im Castel Camping Château de Martragny an. Eingebettet in einen weitläufigen Park und nur wenige Minuten von Bayeux und den Stränden entfernt, ist der Campingplatz ein idealer Ausgangspunkt für Ausflüge in die Region.

Hier schätzt man die Ruhe, den Platz und die freundliche Atmosphäre – ebenso wie die wertvollen Tipps der Gastgeber. Marielle und Médéric teilen gerne ihre Geheimtipps oder schlagen weniger bekannte Spaziergänge vor. Ob als Paar, mit Familie oder Freunden: Martragny ermöglicht es, das Bessin im eigenen Tempo zu entdecken.

Letzter Tipp: Fragen Sie an der Rezeption nach Ausflugsideen je nach Wetterlage. Im Bessin kann selbst ein grauer Tag zu wunderbaren Entdeckungen führen.

vue du camping le Château de Martragny

Das Tal der Aure: Natur und Kulturerbe

Weniger bekannt als die Küste, ist das Tal der Aure dennoch einen Besuch wert. Der kleine Fluss schlängelt sich durch Wiesen, alte Mühlen und Steindörfer und zeigt eine ländliche, idyllische Seite des Bessin. Rund um Ellon oder Ranchy finden sich schöne Wege für entspannte Spaziergänge, gesäumt von alten Brücken und Bauernhöfen.

Lokale Anekdote: Die Aure war früher ein „arbeitender Fluss“. Sie trieb Getreidemühlen, Gerbereien und kleine Handwerksbetriebe an, deren Spuren noch heute sichtbar sind.

Spaziergang-Tipp: Gehen Sie früh am Morgen, wenn Nebel über dem Wasser liegt und Reiher auf Beutefang gehen – ein besonders ruhiger Moment.

Die Kathedrale von Bayeux … und ihre verborgenen Schätze

Die Tapisserie von Bayeux ist weltberühmt, doch auch die Kathedrale Notre-Dame verdient mehr Aufmerksamkeit. Ihre Architektur vereint romanische und gotische Elemente, und selbst in der Hochsaison herrscht hier eine überraschend ruhige Atmosphäre.

Fun Fact: Die Tapisserie wurde vermutlich ursprünglich in der Kathedrale ausgestellt, bei großen religiösen Zeremonien, lange bevor sie ein Museumsstück wurde.

Besuchstipp: Betreten Sie die Kathedrale am späten Nachmittag. Das Licht der Buntglasfenster verändert die Stimmung und lässt Details sichtbar werden, die man sonst leicht übersieht.

Visite du Bessin : Bayeux

Mont Castel, der diskrete Aussichtspunkt des Bessin

Noch recht unbekannt ist der Mont Castel bei Port-en-Bessin-Huppain, der einen der schönsten Ausblicke der Region bietet. Nach einem kurzen Aufstieg öffnet sich der Blick auf Küste, Klippen und den Hafen – ideal, um die Geografie des Bessin auf einen Blick zu erfassen.

Wussten Sie schon? Der Hügel war bereits zur gallorömischen Zeit besiedelt und wurde wegen seiner strategisch günstigen Lage gewählt.

Fototipp: Bei Sonnenuntergang, wenn das Licht die Landschaft modelliert und die Fischerboote in den Hafen zurückkehren, ist der Ausblick besonders eindrucksvoll – ganz ohne große Besucherzahlen.

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